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Wie groß darf eine E-Mail sein?

In unserem Webhosting– und Reseller Tarifen, sowie auf eigenen Servern, ist die Größe von ein- und ausgehenden E-Mails auf 50 MB pro E-Mail beschränkt.

Kunden mit einem eigenen Plesk Server können im Hosting Control Panel unter „Tools & Einstellungen“ -> „Mailserver Einstellungen“ -> „Maximale Nachrichtengröße“ die Größe anpassen. Wir raten hiervor aus den nachfolgend genannten Gründen ab.

 

Was passiert mit E-Mails die größer sind?

Eingehende E-Mails, die das Limit überschreiten, werden direkt vom Mailserver abgewiesen und nicht auf Ihr Postfach zugestellt.

 

Ausgehende E-Mails, die das Limit überschreiten, werden ebenfalls abgewiesen.

Beachten Sie bitte beim Versand von großen E-Mails, dass auch die meisten Provider Limits für eingehende E-Mail definiert haben, die deutlich UNTER unseren Limits liegen. Bei vielen Anbietern gelten Limits von maximal 10 MB pro E-Mail. Ihre Mails können ggf. also auch wegen der Größe vom Empfänger abgewiesen werden.

 

Meine Mail ist etwas kleiner als 50 MB, wird jedoch dennoch nicht versendet

Die in E-Mails beigefügten Anlagen können in Abhängigkeit von der jeweiligen MIME-Kodierung auf dem Mailserver größer sein, als dies von Ihrem Mailclient angezeigt wird.

 

Der Grund dafür liegt darin, dass E-Mails für den Versand über die Mailserver durch entsprechende MIME-Types kodiert werden müssen. Durch den Overhead dieser Kodierung nimmt die Datenmenge insgesamt zu. So kann es vorkommen, dass eine E-Mail mit einer Grafik in der Anlage auf dem Ihrem PC z.B. mit 45 MB angezeigt wird und der Versand jedoch vom Mailservern abgelehnt wird, da die Mail inkl. Kodierung tatsächlich größer als 50 MB ist.

 

Warum ist der Versand/Empfang größerer Mails nicht möglich?

Das E-Mail Protokoll ist nicht für den Transfer von großen Dateien vorgesehen. Zudem wird die Anbindung durch den Abruf von E-Mails mit großen Anhängen für Empfänger mit geringen Bandbreiten blockiert.

 

Wie kann ich große Anhänge stattdessen übertragen?

 

  • Legen Sie die Datei in ein geschütztes Verzeichnis auf Ihrem Account ab und senden Sie dem Empfänger einen Link sowie die Zugangsdaten
  • Verwenden Sie z.B. Google Drive, Dropbox, Nextcloud….

 

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