Kundenlogin

Ressourcenlimits auf Multi-Domain-Systemen mit Plesk

Auf unseren Multi-Domain-Systemen mit Plesk haben wir für alle Webhosting und Reseller Tarife Ressourcenlimits festgelegt.

 

Die Festlegung dieser Limits verhindert, dass ein einzelner Kunde oder Reseller die gesamten Ressourcen des Servers nutzt und den Server überlastet.

 

Um die aktuelle Ressourcennutzung Ihres Accounts zu sehen, klicken Sie in Plesk unter „Websites & Domains“ (1) auf „Ressourcennutzung“ (2):

Plesk -> Ressourcennutzung

Reseller können die Ressourcennutzung aller Domains/Accounts in Plesk unter „CloudLinux Manager“ (1) sehen:

Plesk -> Ressourcennutzung

Unsere Benachrichtigungen zu den Ressourcenlimits können bei Bedarf unter „Options“ in Plesk unter „Ressourcennutzung“ oder „CloudLinux Manager“ deaktiviert werden.

Im Bezug auf die Limits stehen Reseller-Konten dieselbe Menge an Ressourcen wie den Endkunden zur Verfügung, der Ressourcen werden aber unter allen Domains/Abonnements/Kunden des Resellers aufgeteilt.
Reseller können für Ihre Kunden / Abonnements ebenfalls Limits festlegen. Wenn einem Kunden / Abonnement keine Limits („Unlimited“) gesetzt werden wird der Reseller dennoch benachrichtigt, wenn der Kunde / das Abonnement die übergeordneten Limits des Resellers überschreitet.

Wir haben die folgenden Limits festgelegt:

CPU-Geschwindigkeits Limit: 300%

CPU-Geschwindigkeit ist die Gesamtanzahl der CPU-Kerne, auf die ein Konto Zugriff hat.

 

Zum Beispiel:

  • 50% bedeutet 1/2 CPU-Kern
  • 100% bedeutet 1 CPU-Kern
  • 150% bedeutet 1,5 CPU-Kerne

 

Wenn ein Konto die zulässige CPU-Nutzung/Geschwindigkeit überschreitet, werden die Prozesse nacheinander geladen, um die CPU-Belastung des Kontos zu verringern.

 

PMEM (Physischer Speicher) Limit: 3G

Das Limit für den physischen Speicher entspricht der Menge an Speicher, die von den Prozessen eines Kontos effektiv genutzt wird.

 

Wenn ein Konto das physische Speicherlimit überschreitet, gibt der Server zuerst den für den Festplattencache verwendeten Speicher frei. Wenn das nicht ausreicht, werden einige der zum Konto gehörenden Prozesse beendet, was als „PMEM-Fehler“ protokolliert wird.

 

Dies führt normalerweise dazu, dass der Webserver die Fehler 500 (Internal Error) und 503 (Service Unavailable) liefert.

IO (Input Output) Limit: 100 MB/s

IO-Limits begrenzen den Datendurchsatz (Lese- und Schreib Anforderungen) für ein Konto. Wenn das Limit erreicht ist, werden die Prozesse gedrosselt.

 

Dadurch wird sichergestellt, dass die Prozesse innerhalb von LVE das Limit nicht überschreiten können, aber nicht aufhören zu arbeiten oder beendet werden – sie arbeiten nur langsamer, wenn das Limit erreicht ist.

 

IOPS (Input Output Operationen pro Sekunde): 150

IOPS-Grenzen begrenzen die Gesamtzahl der Lese-/Schreibvorgänge pro Sekunde. Wenn der Grenzwert erreicht ist, werden die Lese-/Schreibvorgänge bis zum Ablauf der aktuellen Sekunde angehalten.

 

EP (Eingangs Prozesse) Limits: 60

EP – steht für „Entry Processes“ (Eingangs Prozesse), wird aber auch als Grenze für maximale gleichzeitige Verbindungen verstanden.

 

Dieses Limit verhindert, dass Domains zu viele gleichzeitige Verbindungen haben, die andere Kunden, die auf demselben Server gehostet werden, beeinträchtigen können.

 

Es wird auch als eine Art DoS-Schutz (Denial of Service) verwendet.

 

Die EP-Faults sind die Anzahl der Verbindungen zu Ihrer Webseite, bei denen die Fehlerseite 508 (Resource Limit Reached) angezeigt wurde.

 

NPROC (Anzahl von Prozessen): 100

NPROC ( Number of Processes) steuert die Gesamtzahl der Prozesse und Threads, die ein Konto haben darf.

 

Sobald das Limit erreicht ist, kann kein neuer Prozess mehr erstellt werden (bis ein anderer beendet wird).

 

Wenn das NPROC-Limit erreicht ist, gibt der Apache in solchen Fällen unter Umständen die Fehler 500 (Internal Error) und 503 (Service Unavailable) aus.

 

Bei einem häufigen Erreichen der Ressourcenlimits sollten Sie einen Umzug auf einen eigenen Flex Server in Erwägung ziehen. Hier können Sie Ihre Ressourcenlimits frei setzen.
Schlagworte:
War der Artikel hilfreich?